Welche Empfindungen kommen in dir hoch, wenn dein Chef sagt: „Komm doch nächsten Montag mal zum Feedback-Gespräch“? Wirst du etwas nervös, spürst du ein Gefühl von Unsicherheit, Druck oder Enge? Oder freust du dich, bist positiv erregt und neugierig? Vielleicht sogar beides gleichzeitig?
(mehr …)Kategorie: Psychologische Modelle
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Wie wir „ticken“ – Teil 2
Wie uns das Wissen um unsere Grundbedürfnisse im Alltag helfen kann
Im letzten Blog-Beitrag habe ich dir das SCARF-Modell schon vorgestellt. Nun zeige ich an ein paar Beispielen, wie uns das Wissen um dieses Modell und unsere neurobiologischen Grundbedürfnisse im Alltag nutzen kann.
Erinnern wir uns an die 5 Grundbedürfnisse: Anerkennung, Gewissheit, Autonomie, Verbundenheit und Fairness. Im Prinzip kannst du in jeder stressigen Situation (oder danach, wenn der akute Stress abgeklungen ist) einmal gedanklich durch diese Bedürfnisse hindurchwandern und überlegen, welche davon gerade in Aufruhr geraten sind. Hier ein paar Beispiele:
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Wie wir Menschen „ticken“ – unsere Grundbedürfnisse
Teil 1 – Was eine aufgeregte Nachbarin über mein Gehirn verrät
Das SCARF-Modell als psychologisches Modell kann relativ abstrakt erscheinen. Ich möchte dir von einem Erlebnis berichten, in dem es sehr praktisch spürbar wurde.
Kurz vor dem Umzug in unser damaliges Haus hatten mein Mann und ich ein ungewöhnliches Erlebnis: Etwa zwei Wochen vor der Schlüsselübergabe waren wir für ein paar letzte Absprachen mit dem Makler verabredet, standen vor dem Haus und warteten auf ihn. Auf einmal sprach uns eine aufgeregte Nachbarin an, die wir bis dahin noch nicht kennengelernt hatten. Sie schimpfte laut, dass von einem „unserer“ Bäume schon vor einer Weile ein Ast abgebrochen sei und ihre Terrasse verschandele. Wir sollten nun endlich kommen und diesen Ast entfernen!
Unwillkürlich bekam ich Herzklopfen und ein unangenehmes Gefühl erfasste mich.
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